Intelligent machines and components lab

Maschinen und Komponenten für Industrie 4.0 und das IoT

Zusammen arbeiten – zusammen Erfolg haben

Im ‚Intelligent Machines and Components Lab‘ haben Unternehmen direkten Zugriff auf das Know-how der Wissenschaftler und Entwickler in der Forschungsfabrik. Und mehr noch: sie steuern die Entwicklungen und beeinflussen damit aktiv und langfristig die Richtung der vernetzten Fabrik der Zukunft. So entstehen neue datenbasierte Dienstleistungen rund um die aktuellen Produkte der Unternehmen und zukunftsorientierte Geschäftsmodelle. Die Mitarbeit in einem ‚Enterprise Lab‘ bedeutet für ein Partnerunternehmen, dass die beteiligten Mitarbeiter schnell neues Wissen aus aktuellen Forschungsprojekten aufbauen und ihre bisherigen Produkte, Prozesse und Dienstleistungen kreativ in neue Richtungen denken – abseits vom Tagesgeschäft, aber mit dem konkreten Hintergrund des eigenen Marktes.

Kreative Köpfe in einem Team

Gute Ideen zu haben allein reicht nicht aus – eine Innovation entsteht erst, wenn ein verkaufbares Produkt oder eine angebotene Dienstleistung auf einen Markt trifft. Im Team von Praktikern, Wissenschaftlern und Entwicklern entstehen marktreife neue Produkte und Dienstleistungen. So entsteht für das Unternehmen im ‚Enterprise Lab‘ konkreter und berechenbarer Nutzen. Dabei nutzt das Team die Infrastruktur der Forschungsfabrik, die speziell für das ‚Lab‘ schon eingerichtet ist oder eingerichtet wird. Spezifikationen, Implementierungen, Tests und Verbesserungen finden direkt in der praxisnahen Infrastruktur statt, so dass Ideen schnell und effizient umgesetzt werden können und Rückkopplungsschleifen kurz bleiben.

Intelligent Machines and Components Lab

Das Angebot dieses ‚Labs‘ richtet sich speziell an Maschinen- und Anlagenbauer: wir gehen davon aus, dass es in Zukunft für den Geschäftserfolg des Maschinen- und Anlagenbaus nicht mehr ausreicht, hochproduktive und zuverlässige Maschinen und Anlagen zu liefern, mit denen weltweit qualitativ hochwertige Produkte hergestellt werden. Vielmehr kaufen Kunden Nutzen, im Extremfall nur noch das mit der Maschine oder Anlage hergestellte Produkt. Damit rücken produktbegleitende Dienstleistungen rund um die eigentliche Maschine in den Fokus.

Dies bedeutet jedoch für Maschinen- und Anlagenhersteller, dass sie schnell IT-Know-how benötigen – dieses selbst aufzubauen, dafür reicht die Zeit nicht. Hier helfen die Institute der Forschungsfabrik als erfahrene Partner in der produktionsnahen Informationstechnik. Im ‚Intelligent Machines and Components Lab‘ können neue datenbasierende Dienste und Geschäftsmodelle bis hin zum Nutzenverkauf erprobt werden. So steuert das Partnerunternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau den Entwicklungsprozess aktiv. Zu den konkreten Leistungen, die wir hier gemeinsam entwickeln gehören zum Beispiel

  • Standards zur (Selbst-) Beschreibung der Maschine und ihrer Komponenten („Konfigurationsdaten“), so dass ein „sprechendes“ Informationsmodell der Maschine entsteht
  • Design des idealen Engineering-Prozesses vom CAD bis zur SPS-Programmierung, so dass die Konfigurationsdaten quasi im Prozess „abfallen“
  • Konzepte zur Datenablage und –speicherung von Laufzeitdaten: was ‚weiß‘ eine Komponente, die Steuerung, das MES oder eine Cloud über den Betrieb?
  • Testimplementierungen mit virtuellen und realen Komponenten, Steuerungen und MES-Systemen.


Die Mitarbeiter aus dem Unternehmen erhalten einen Arbeitsplatz am IOSB, können aber definierte Projektaufgaben auch an ihrem ‚Heim-Arbeitsplatz‘ im Unternehmen bearbeiten. So wirken sie gleichzeitig als Know-how-Multiplikatoren an ihrem Stammsitz. Für jedes Intelligent Machines and Components Lab stellt ein Steering Committee sicher, dass die strategische Ausrichtung stimmt, die Ziele zeitgerecht über die zwei- oder dreijährige Laufzeit des Labs eingehalten werden und die Ressourcen bereit stehen. Den Steuerkreis bilden Führungskräfte des Unternehmens und Abteilungsleiter aus den Instituten der Forschungsfabrik.